Bindungsorientierte und traumabewusste Begleitung im Spannungsfeld zwischen Herzensarbeit und Bedingungen in der klinischen Geburtshilfe
Zwei-Tages-Workshop
Es wird der aktuelle Forschungsstand zu Auswirkungen von prä-, peri- und postnatalen Erfahrungen auf die kindliche Entwicklung dargestellt. Es werden epigenetische, physiologische und psychologische Aspekte dieser Vorgänge vermittelt. Dabei wird auf die Zeiträume vor der Konzeption, also die trans- und intergenerationale umgebungsinduzierte Weitergabe, auf die Konzeption und assistierte reproduktive Technologien, Umstände und Erlebnisse während der pränatalen Entwicklung, den Geburtsmodus sowie die Zeit nach der Geburt, das Wochenbett und den Stillbeginn ein gegangen.
Es werden erste Einblicke in die praktischen Formen der vorgeburtlichen Bindungs- und Traumabegleitung rund um die Geburt gegeben. Dies betrifft Formen der Begleitung, die während der Schwangerschaft die Bindung zum Kind vertiefen und helfen mit, Herausforderungen wie Stress, Angst und Depressionen umzugehen. Sie können auf die Geburt vorbereiten und nach der Geburt die physiologische Umstellung des Kindes unterstützen, bei der Bewältigung traumatischer Erlebnisse während der Geburt helfen und die Synchronisation zwischen Mutter und Kind sowie das Stillen fördern. Dies geschieht je nach Zeitumfang in theoretischer Form oder auf praktischer Ebene mit angeleiteten Selbsterfahrungs- oder Tandemübungen
Umfang: Zwei Tage mit je 8 UE a 45 Minuten
Format: Präsenz
Kosten: die Teilnahme ist mit Teilnahmebestätigung (16UE) oder mit Erstellung eines Fallberichts und Zertifikat (30 UE) möglich
Teilnahme mit Teilnahmestestätigung (16 UE): Regulär: 465,- Euro zzgl. USt; Frühbucher: 390,- Euro zzgl. USt
Teilnahme mit Zertifikat (30 UE entspricht 1 ECTS): Regulär: 615,- Euro zzgl. USt; Frühbucher: 540,- Euro zzgl. USt
Termine:
Ort:
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Vorraussetzungen: abgeschlossene Berufsausbildung in relevanten Bereichen oder Vergleichbares sowie Bereitschaft zur Selbsterfahrung innerhalb der Gruppe